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Infrarotkabinen


Gute Wärme durch die passende Infrarotkabine

Infrarotkabinen werden auch Wärmekabine genannt; teilweise auch Infrarot-Sauna, was jedoch nicht korrekt ist. Infrarot-Strahlung ist elektromagnetische Strahlung. Je kürzer die Wellenlänge ist, desto höher ist die Energie der elektromagnetischen Welle und damit die Wirkung auf den Körper. Infrarot-Strahlung gibt es in drei Arten: Infrarot A, die so genannte Kurzwelle (780 – 1400 nm) mit ca. 500 – 1700 °C und einer Eindringtiefe von ca. 6 Millimetern. Infrarot B, die so genannte Mittelwelle (1400 – 3000 nm) mit ca. 250 – 750 °C und einer Eindringtiefe von ca. 2 Millimetern. Infrarot C, die so genannte Langwelle (über 3000 nm – 1 mm) mit maximal 250 °C und einer Eindringtiefe von ca. 1 Millimeter. Für den sprichwörtlichen Hausgebrauch reicht normalerweise Typ C, in Ausnahmefällen Typ B. Typ A geht in den medizinischen Bereich und sollte nur nach ärztlicher, ausdrücklicher Weisung angewendet werden.

Die Strahler-Kategorien werden unterschieden mit Punktstrahler, Flächenstrahler und Hinterwand-Folienstrahler. Jede Technik hat ihre Vor- und Nachteile: Punktstrahler (Keramikstrahler, Magnesiumoxyd oder Quarzsand) sind eine Verknüpfung aus Infrarot B- und Infrarot C-Strahlung. Da die B-Strahlung bereits recht intensiv ist, kann sie mitunter als unangenehm empfunden werden und ggf. sogar zu Verbrennungen führen. Ein bestimmter Sicherheitsabstand ist also unbedingt einzuhalten. Flächenstrahler bewirken grundsätzlich nur eine Infrarot C-Strahlung. Die Wärmeentwicklung liegt bei maximal 85 °C. Das hat den Vorteil einer sehr gleichmäßigen Strahlung. Außerdem kann man sich während der Bestrahlung gut an die Wände anlehnen. Um das bestmögliche Temperaturergebnis während der Bestrahlung zu erreichen, sollte die Infrarot-Kabine einige Minuten vorgeheizt werden. Hinterwand-Folienstrahler tun das, was ihr Name schon sagt: Die Wärmestrahler werden in Folien-Kammern in die Wände eingefügt. Somit sind sie unsichtbar und ein Anlehnen ist an sämtlichen Wänden der Kabine risikolos möglich. Der Nachteil liegt jedoch darin, dass die Wärme bis zum Erreichen des Raumes und vor allem des Körpers einen wesentlich längeren Weg und damit Zeitraum benötigt. Die höchst mögliche Wärme-Wirkung liegt bei 30 bis 40 % Infrarot-Strahlung.

Da die Einrichtung einer Infrarot-Kabine keine reine Geschmacksfrage in optischer Hinsicht ist, sollte vor der Anschaffung eine gute, fachmännische Beratung eingeholt werden, um das passende und effektivste System zu ergründen.