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Dampfbad


Das Dampfbad als sozialer Treffpunkt

Das Dampfbad ist eine Variante der Sauna, die den Besucher mit höherer Luftfeuchtigkeit und niedrigeren Temperaturen erfreut. Dampfbäder gibt es in vielen Ausführungen: Zum Beispiel als römisches Dampfbad, das Caldarium. Das türkische Dampfbad nennt man Hamam, in Russland geht man in eine Banja, was eigentlich Badehaus bedeutet; das Procedere ist jedoch das gleiche wie bei einem Dampfbad. Dann gibt es noch das Tylarium, was eine Kombination aus traditioneller Sauna und mildem Dampfbad ist. Etwas neuer ist das Bio-Dampfbad: Hierin wird kein Nebel erzeugt. Auch wird das Wasser nicht auf Steine gegossen, die auf dem Ofen liegen, sondern befindet sich in einer Schale unterhalb der Heizvorrichtung. Die Temperaturen sind meist nicht ganz so hoch, wie in einem klassischen Dampfbad. Die Dauer eines Ganges sollte acht bis fünfzehn Minuten betragen. Der Innenraum des Dampfbades besteht komplett aus Holz und wird mittels eines Ofens auf ca. 80 bis 100 °C erhitzt. In diesem Raum befinden sich Sitz- bzw. Liegebänke in zwei oder drei Stufen, die in Höhen von 0,5 bis 1,5 Metern angebracht sind. Die Temperatur steigt an, je höher man sitzt oder liegt.

Ursprünglich diente das Dampfbad der Körperreinigung. Aber auch das vegetative Nervensystem und das allgemeine Wohlgefühl sowie die Beschaffenheit der Haut werden durch ein Dampfbad positiv beeinflusst. Letzteres wird bewirkt durch das Aufquellen der oberen Hautschichten, so dass alte, abgestorbene Hautschuppen einfach abgespült werden können. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt und Dampfbäder haben eine abhärtende Wirkung gegen grippale Infekte und ganz allgemein gegen Erkältungen. Heutzutage ist der Besuch eines Dampfbades gleichermaßen reine Privatsache wie auch Treffpunkt mit Freunden oder Geschäftspartnern. Beim entspannenden Dampfbad wird in angenehmer Atmosphäre fast nebenbei Kontaktpflege betrieben. So sind Dampfbäder im Bereich Wellness längst nicht mehr wegzudenken.